Samstag, 18. Oktober 2008

Letzter Blog aus Papua Neuguinea

Nun liegt mein letzter Workshop hinter mir, meine Arbeit im Buero ist abgeschlossen und meine Sachen sind beinahe alle schon gepackt. Zum Schluss noch ein paar Eindruecke, bevor ich von Papua Neuguinea Abschied nehme.

Im Land of the unexpected sind mir so manche Seltsamkeiten untergekommen. Zum Beispiel eines Sonntag morgens, als mir auf dem Highway 2 komplette Haeuser entgegengefahren sind. Nein, es war nicht der Restalkohol vom Vortag, wie das Foto beweist. Kurz vorher hatten die Leute einige Leitungen abmontiert, die ueber der Strasse angebracht waren, um passieren zu koennen. Ich hoffe fuer die Anrainer, dass sie diese auch wieder hergestellt haben.

Es gibt hier auch eine Handvoll Maler, die knallbunte Oelbider produzieren. Einer davon ist Johnson, dem ich auch zwei seiner Werke abgekauft habe.

Hier ein Beispiel seiner Kunst.

In Port Moresby wird an allen Ecken und Enden gebaut. Wie die Baurabeiter hier ihren Job tun ist manchmal ziemlich halsbrecherisch.

Mein letzter Workshop hatte die Erstellung eines Pastoralplans fuer die Dioezese Lae zum Thema. Es ist alles sehr gut gelaufen und die Priester, Nonnen und MitarbeiterInnen haben neben der ernsthaften Arbeit ...

... auch jede menge Spass mit den Uebungen gehabt, die ich mir fuer Sie ausgedacht hatte.

In Lae hatte ich auch Gelegenheit, eines der sogenannten Settlements zu besuchen. Dort wohnen Menschen, die ihre Doerfer verlassen haben, weil sie sich in der naehe der Stadt ein besseres Leben erhoffen. Eine Hoffnung, die nur selten in Erfuellung geht. Mit allen Moeglichen Taetigkeiten versuchen die Menschen ein wenig Geld zu verdienen, wie diese Frau, die unter ihrem Hauschen im Schatten naeht. Dass die Infrastruktur in diesen Settlements schlecht bis nicht vorhanden ist, kann man am Zusatnd der Haut der Frau sehen. Sie hat vermutlich kaum Zugang zu frischem Wasser und medizinischer Versorgung.

Aber dennoch kommt der Humor nicht zu kurz. Dieses Schild, das moeglicherweise nicht mit dem Einverstaendnis des Eigentuemers hier gelandet ist, verbietet Rauchen und das Kauen von Betelnuessen, sowie verlangt das Tragen von Sicherheitsstiefeln und einem Helm. Rauchen und Kauen sind natuerlich hier Volkssport Nummer 1, Schuhe haben die meisten sowieso nicht und einen Helm hab ich noch nicht einmal auf einer richtigen Baustelle gesehen.

Mein Besuch hat natuerlich grosses Aufsehen erregt, da sich kaum je ein weisses Gesicht ins Settlement verirrt. Ist auch nicht ratsam, wenn man nicht von jemandem mitgenommen wird, der dort wohnt. In dem Fall gaebe es diese Fotos naemlich ganz sicher nicht im Internet zu sehen, weil meine Kamera schon laengst am Schwarzmarkt verkauft waere.

Und es ist ja auch rein optisch nicht grade ein sehr einladender Ort.

Schliesslich habe ich in Lae noch eine tolle Kirche zu gesicht bekommen. Die Waende sind voll mit Bildern, die die Geschichte von Jesus in einer Papua Neuguinea - Version erzaehlen.. Das Jesuskind und auch alle anderen sind natuerlich dunkelhaeutig und Josef... kaut genuesslich seine Betelnuesse.

Freitag, 15. August 2008

Erfolgreiches Scheitern am Mount Wilhelm, 4509m

Der Mt. Wilhelm ist der hoechste Berg in Papua Neuguinea, und genau den wollte ich letztes Wochenende ersteigen. Die Seilschaft bestand aus 4 OesterreicherInnen (Kollegin Margarete, ihre zwei Besucher aus Oesterreich und ich) und 2 Niuginis (Sister Pauline und der junge Paul) plus 2 Bergfuehrern, damit wir nicht verloren gehen.

Paul, Bergfueher Joe und John und meine Wenigkeit
Zuerst musste ich von Port Moresby, das ja bekanntlich an der Kueste liegt, nach Mount Hagen ins Hochland auf 1700 m fliegen. Auf dieser Hoehe fand die erste Akklimatisierungsphase und Uebernachtung statt. Dann ging es mit dem PMV (public motor vehicle = Kleinbus) weiter nach Kundiawa, der Hauptstadt der Chimbu Provinz. Waehrend wir auf die Weiterfahrt warteten, durften wir Zeugen eines Kampfes am Markt zwischen zwei verfeindeten Clans werden, bei dem anscheinend 2 Maenner schwer verletzt wurden. Erstaunlich wenig, wo doch mindesten 100 Maenner mit Holzpruegeln und Steinen wirr durcheinandergelaufen sind. Wir hatten innerhalb der Umzaeunung des Provinzregierungsgebaeudes quasi einen Logenplatz mit guter Aussicht auf den Markt. Allerdings verursachte dieser Zwischenfall eine Wartezeit von 4 Stunden bis uns Detective Wellis von der Drogenfahndung endlich mit dem Landcruiser der Polizei abholen konnte. Er war ja beschaeftigt gewesen.
Nun gings also drei Stunden lang auf einer wilden Bergstrasse hinauf zu unserem nachsten Ubernachtungs- und Aklimatisierungspunkt, Betty´s Lodge, die auf 2800 m liegt. Der Weg fuehrte durch eine wunderschoene Berglandschaft.

Hier wachsen auch in grossen Hoehen noch alle moeglichen Obst- und Gemuesesorten, die auf unglaublich steilen Haengen angebaut werden.

Die Strasse, die uns einige Male ganz schoen zu schaffen machte (einmal hat sich das ganze Ding sogar im Schlamm selbstaendig gemacht und quergestellt) und die Passagiere auf der Ladeflaeche buchstaeblich schwindlig gebeutelt hat, fuehrte uns vorbei an vielen kleinen Doerfern.

Am Strassenrand gab es ab und zu mal was essbares zu kaufen, und bei einem Mumu (in einem Erdloch mit heissen Steinen gegartes Schweinefleisch) konnten meine ReisebegleiterInnen dann nicht mehr widerstehen.
Schliesslich erreichten wir Betty´s Lodge, wo wir zum Abendessen Forelle aus der Hauseigenen Zucht serviert bekamen. Mein erster Suesswasserfisch seit eineinhalb Jahren! Sehr lecker!
Am nachsten morgen den Rucksack umgeschnallt und los, hinauf zum Basecamp auf 3500 m. Ich weiss nicht, ob es die duenne Luft oder meine mangelnde Fitness war, die mich kurz vor dem Ziel Sternchen sehen liess, aber nach einer kleinen Pause und ein paar Keksen gings dann wieder und wir sind alle wohlbehalten im Basecamp angekommen.

Die Schoenheit der Landschaft war die Muehe auf jeden Fall wert. Das Basecamp liegt an einem von zwei Seen, die von den Einheimischen als Mann und Frau betrachtet werden (natuerlich ist er Mann der obere See). Von dort hat man eine atemberaubend schoene Aussicht ueber die Berge des Hochlands.

Um unsere Koerper fuer den morgigen Aufstieg auf den Gipfel vorzubereiten, gingen wir nach einer laengeren Pause ohne Gepaeck noch weiter hinauf zum zweiten See auf ca. 3700 m. Bis hierher schaffte es noch die ganze Gruppe. Danach wieder Abstieg zum Basecamp.
Bevor wir schlafen gingen, bereiteten wir 3, die wir planten den Gipfel zu stuermen, gewissenhaft unsere Ausruestung vor. Stirnlampen, Handschuhe, Notfallmedikamente, etc. Da wir um 1 Uhr nachts losgehen mussten, gingen wir bei Einbruch der Nacht um halb sieben Uhr schon schlafen. Doch dann wurde es kalt, so kalt wie es mir noch nie in meinem Leben war, obwohl ich 4 paar Socken, 3 Hosen, 4 Schichten Leiberl und Pullover und ein Kopftuch anhatte, und meinen Schlafsack natuerlich. Keine Chance auch nur eine Minute zu schlafen. Als der Wecker um 0:45 laeutete, war ich fix und fertig und musste leider auf den Aufstieg verzichten. Ich haette die Gruppe nur aufgehalten und haette sicher irgendwann umkehren muessen.
Aber trotzdem war es einfach herrlich, und schliesslich bin ich hoeher hinausgekommen als jemals zuvor in meinem Leben. Also trotzdem ein voller Erfolg.
Am Nachmittag dann wieder Abstieg zu Bettys Lodge, noch eine Forelle, Ubernachtung und wieder 3 Stunden ueber Stock und Stein hinuntergerumpelt nach Kundiawa.

Dort wieder in einen Bus, unterwegs eine Reifenpanne (sehr beeindruckend!) und zurueck nach Mount Hagen. Den fuer den nachsten Morgen geplanten Rueckflug nach Port Moresby musste ich leider um einen Tag verschieben, da mich Montezumas Rache in einer nie dagewesenen Weise ereilte und die Sanitaeranlagen am Flughafen seit Ewigkeiten ausser Betrieb sind. Da aber am naechsten Tag die Erhebnisse der Regionalwahlen bekanntgegebn wurden, kam es mal wieder zu einer Schiesserei in der Stadt und der Flughafen wurde geschlossen. Also noch einen Tag laenger bleiben und am Donnerstag konnte ich endlich wieder in meine eigenen vier Waende, frische Kleidung anziehen und feste Nahrung zu mir nehmen und bei mir behalten.
Jetzt ist alles wieder beim Alten und ich wieder sehr zufrieden mit mir und der Welt.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Kinder wie die Zeit vergeht!

Mein letztes Update am Blog war im Maerz und jetzt ist es schon Ende Juli. Inzwischen war ich wieder viel unterwegs, sowohl dienstlich als auch privat.




Im Maerz und im Mai war ich fuer ein paar Tage im Urlaub an der Nordkueste,, naemlich in Bogia und Umgebung, 3 Autostunden westlich von Madang.
Damenkraenzchen in Goroka





Im Mai bekam ich Besuch aus Oesterreich und war mit ihnen in Goroka, zum Coffee Festival. Um dorthin zu kommen sind wir 6 Stunden lang von der Nordkueste mit einem vollbesetzten PMV (public motor vehicle) ueber den Highlands Highway (jede Forststrasse zu hause ist ein Luxus dagegen) gerumpelt. Aber es hat sich gelohnt!
Dann dienstlich fuer einen einwoechigen Workshop mit den Mitarbeitern und Priestern der Dioezese in Lae, ebenfalls Nordkueste und ausserdem die feuchteste Stadt von PNG (und leider auch eine der gefaehrlichsten).





Danach war ich unterwegs in geheimer Mission. 2 Wochen Oesterreich und eine Woche Deutschland. Darueber verrate ich Genaueres erst, wenn alles unter Dach und Fach ist.


Im Juni gings auf die Insel New Britain, noerdlich der Neuguineischen Hauptinsel, nach Vunapope, Kokopo und Rabaul (aktiver Vulkan!!!).
Und kaum zurueck auch schon wieder nach Kiunga (davon hab ich Euch im letzten Jahr schon erzaehlt) und

ein paar Tage in Mount Hagen im Hauptquartier von HORIZONT3000 PNG.

Was sonst noch geschah:
Ich bin umgezogen, weil die Miete in meiner alten Bleibe explodiert ist. Die neue Wohnung ist super, geraeumig, luftig und hell, aber leider verschwindet der Strom auf unerklaerliche Weise in affenartiger Geschwindigkeit von meinem Stromkonto, sodass mir immer wieder mal das Kuehl- und Gefriergeraet zur Penizillinzucht mutiert.
Mein Telefon, oder besser gesagt die Telikom mit ihrer unglaublichen Inkompetenz (im Staatseigentum und Chef ist der Sohn vom Premierminister) sorgt dafuer, dass es immer wieder spannend bleibt, ob ich mich heute ins Internet einwaehlen und telefonieren kann, oder eben mal wieder nicht.
Die Polizei hat sich zu meinem Intimfeind entwickelt. Ich werde bei jeder Strassensperre unter Garantie aus dem Haufen Autos herausgefischt, um irgendeinen Vorwand fuer die, besonders (aber nicht ausschliesslich) gegenueber Weissen praktizierte, legalisierte Wegelagerei zu finden. Manchmal tu ich einfach so, als ob ich nicht gesehen haette, dass sie mich zur Seite winken. Hat schon ein paar Mal gut funktioniert.
Die Arbeit ruht zur Zeit weitgehend. Das alte Budget ist aufgebraucht, das neue noch nicht genehmigt, und die Bereiche in denen ich was beitragen kann, wurden von der Geberorganisation AusAID weitgehend aus dem Plan gestrichen. Dass mein Computer seit 2 Wochen in Reparatur ist, ist in dieser Situation eigentlich auch kein grosser Schaden.

Summa summarum kommt bei mir die Stimmung, dass mein Aufenthalt hier in einigen Monaten schon zu Ende geht, immer mehr durch. Ein paar Dinge will ich hier vorher aber noch unbedingt erleben. Hoffentlich geht sich der Mount Wilhelm noch aus (einen 4509m hohen Berg kriegt man ja schliesslich nicht alle Tage) und die Trobriand Islands, auch Islands of Love genannt, moechte ich noch gerne bereisen und, und, und ... aber ob sich das Alles noch ausgeht?

Dienstag, 8. April 2008

10 Tage in Alotau, Milne Bay Province

Alotau ist Hauptstadt der östlichsten Provinz von PNG: Milne Bay. Im März habe ich dort eine Woche lang einen Workshop über Human Resource Management abgehalten.

das ist buchstäblich das Ende von PNG
Eigentlich ist Alotau ja eine recht abgelegen Provinz. Normalerweise bringen wir unsere Kursteilnehmer eher nach Port Moresby oder andere Orte, die näher liegen. Aber nach dem letzten Kurs im Dezember wurden eine Leute auf dem Weg zum Flughafen in Port Moresby überfallen, beraubt und verletzt, sodaß wir beschlossen haben, das nächste mal an einen sichereren Ort zu gehen.
Auf Alotau trifft das genau zu. Hier ist es total friedlich und ausserdem auch landschaftlich sehr schön.

Der kleine Hafen wird bevölkert von Fischerbooten, kleinen Bananboats und Passagierschiffen, die Alotau mit anderen Küstenorten und Inseln verbinden.

Das ist allerdings nur für hartgesottene Reisende zu empfehlen, denn was sich abspielt, wenn man 24 Stunden auf einem Schiff mit 2 Toiletten verbringt, die unterwegs niemals gereinigt werden, kann man sich lebhaft vorstellen.

Die Leute hier sind berühmte Bootsbauer.

Mit dem Kanu-Festival wird versucht, diese Kunst am Leben zu erhalten, die durch die modernen importierten Boote verdrängt zu werden droht.

Die traditionelle Küche, in den Dörfern und für uns einmal auch im Konferenzzentrum auf offenem Feuer zubereitet, ist der im übrigen PNG recht ähnlich.

Allerdings gibts hier natürlich jede Menge leckeren Fisch und Meeresgetier zusätzlich auf der Speisekarte. Die Krabben haben herrlich geschmeckt, und ich hab hinterher ausgesehen, wie nach einem Massaker. Gar nicht so einfach das Zeug zu essen!

Durch einen glücklichen Zufall wurde ich in ein Dorf in der Nähe zu einer Probe der örtlichen Tanz- und Theatergruppe eingeladen, die unter anderem den Fischtanz gezeigt hat. Leider hatten wir nur 2 Kerosinlampen, darum ist das Foto recht dunkel geraten. Aber wahrscheinlich war gerade deshalb dieser Abend ein besonders berührendes Erlebnis.

Ausserdem hab ich ein seltsames und sehr unterhaltsames Pärchen kennengelernt, die beschlossen haben, hier in Alotau die Gastronomie neuen Höhepunkten zuzuführen. Ein paar unterhaltsame Stunden ... ;-)

Sylvester, National Education Secretary, plagt sich mit dem HR-Handbuch

Der Workshop war ein voller Erfolg und die Teilnehmer waren offensichtlich sehr zufrieden.

Donnerstag, 6. März 2008

Goroka und mehr...

Da ich nun am Samstag schon wieder unterwegs sein werde und noch ein paar Geschichten von Jänner ausständig sind, muss ich das noch schnell nachholen, bevor die Neuigkeiten sich selbst überholen.

Also der Reihe nach:

Im Jänner war ich drei Wochen lang Teilnehmerin in einem Cultural Orientation Course des Melanesischen Instituts in Goroka (eastern highlands province). Das ist ein ökumenisches Forschungsinstitut, das sich mit Kulturwissenschaftlichen Themen, Soziologie und anderen gescheiten Dingen in Melanesien beschäftigt.

Der Kurs war für Leute aus aller Welt gedacht, die für eine der Kirchen in PNG arbeiten. Also genau das Richtige für mich, dachte mein Chef, Father Nick, und schickte mich dorthin.
Nach meinem Studium in Krems, meinem Vorbereitungskurs bei HORIZONT3000 und einem Jahr Erfahrung in PNG war mir zwar das Meiste nicht ganz neu, aber es war doch interessant, noch einiges Neues zu hören über Hexen, Aberglauben, Auffassung von Politik, etc. Das Beste war aber die bunte Gesellschaft, die ich in angenehmem Frühlingsklima geniessen durfte. Alles war da vertreten: Angola, Bangladesh, Korea, Indien, Indonesien, Kiribati, Kroatien, Deutschland, Brasilien, Philippinen, Australien und natürlich ÖSTERREICH, vertreten duch mich persönlich. Und ich hab dafür gesorgt, dass uns keiner mehr mit Australien verwechselt.

Wie mir das gelungen ist? Zuerst natürlich einmal mit unserem sprichwörtlichen Charme (war ja sogar als schützenswertes Kulturgut bei der UNESCO vorgeschlagen worden). Die nächste Geheimwaffe, die ich eingesetzt habe war – no na – was Süßes. Ich muß allerdings gestehen, daß ich tatkräftige Unterstützung von Kroatien hatte.

Father Ivica, der auf den Solomon Islands seinen Dienst tut, fühlte sich mir aus historischen Gründen sehr verbunden. Darum haben wir gemeinsam Marillenknödel und Kaiserschmarrn gekocht und dem Rest der Welt die süßen K&K-Genüsse vor Augen bzw. zum Mund geführt.