Montag, 12. Februar 2007

Tage in Kiunga




Zu den Fotos: in Kiunga und Umgebung gibt es einige tausend Fluechtlinge aus West-Papua. Sie leben vollkommen selbstaendíg ohne jegliche Unterstuetzung und ohne offizielle Anerkennung in sogenannten Corners, in unmittelbarer Umgebung der kleinen Stadt, manche aber auch weit abgelegen irgendwo im Dschungel.
Am Markt in Kiunga kann man als Delikatesse getrocknete Fledermaeuse kaufen. Sobald ich verzweifelt genug bin, sie zu kosten, lasse ich euch ueber dieses kulinarische Erlebnis Nachricht zukommen (soferne ich das dann noch kann).
Am Rueckflug hat mich der oesterreichische Pilot ins Cockpit mitgenommen. Geil, was ?!!

die ersten tage und wochen


So, nun erst mal eine Kurzzusammenfassung, was bisher geschah:
der Flug war unendlich lang, die aussies sind schreckliche buerokraten.
mein empfang in Port Moresby war ausgesprochen nett, die katholen hier sind nicht annaehernd so verbiestert, wie bei uns. mein chef is ausgesprochen nett und ziemlich gescheit, mein counterpart hat ziemlich viel drauf, sehr gebildet und super englisch. die maenner sind schlicht und einfach schiach. und falls sich einzelne an einen gewissen mario erinnern: der hat im rauen hochlandklima kalte fuesse bekommen. falls also irgendjemand gehofft hatte, ich waere endlich in festen haenden: nix da!

inzwischen habe ich einige tage in kiunga verbracht. das ist so ziemlich der letzte aussenposten der zivilisation, mitten im drittgroessten dschungel der welt, an der indonesischen grenze. heiss, feucht; internet ja, aber nur fuer extremsportler im geduldsspiel. dafuer sind dort die menschen entspannter als in der stadt, und auch nicht ganz so unansehnlich. habe bereits meinen ersten kleinen sonnenbrand beim baden im fly-river abbekommen. fuer die insider: nein, an dieser stelle ist der fluss noch nicht mit quecksilber verseucht, und ich leuchte ergo auch nicht im dunkeln.

Donnerstag, 1. Februar 2007

Abschiedsfest am 13. Jänner 2007






So ihr Lieben, jetzt ist es endlich so weit. Ich kann euch die ersten Fotos auf meinem Blog zeigen. Natürlich beginnt alles mit einem Abschied. Das fest in der Drahtwarenhandlung war super. Ich habe mich sehr gefreut, daß so viele gekommen sind, um mit mir den Start in das neue Abenteuer zu feiern.
Besonderer Dank gebührt meiner Freundin Christine, die nicht nur die tolle Location gefunden sondern auch den richtigen Anstoß gegeben hat. Zum Gelingen des Abends hat das Team der Drahtwarenhandlung, Niki und Irina, ganz wesentlich beigetragen. Danke für die perfekte Bewirtung.
Jetz aber viel Spaß mit den Fotos von der Party.
(P.S. für Peter: habe die CD mit deinen Fotos leider in Port Moresby liegenlassen. Sitze nun in Mount Hagen und kann leider vorlaeufig nur meine eigenen Bilder reinstellen. Hole ich aber nach, sobald ich wieder in POM bin.)