
So, nun erst mal eine Kurzzusammenfassung, was bisher geschah:
der Flug war unendlich lang, die aussies sind schreckliche buerokraten.
mein empfang in Port Moresby war ausgesprochen nett, die katholen hier sind nicht annaehernd so verbiestert, wie bei uns. mein chef is ausgesprochen nett und ziemlich gescheit, mein counterpart hat ziemlich viel drauf, sehr gebildet und super englisch. die maenner sind schlicht und einfach schiach. und falls sich einzelne an einen gewissen mario erinnern: der hat im rauen hochlandklima kalte fuesse bekommen. falls also irgendjemand gehofft hatte, ich waere endlich in festen haenden: nix da!
inzwischen habe ich einige tage in kiunga verbracht. das ist so ziemlich der letzte aussenposten der zivilisation, mitten im drittgroessten dschungel der welt, an der indonesischen grenze. heiss, feucht; internet ja, aber nur fuer extremsportler im geduldsspiel. dafuer sind dort die menschen entspannter als in der stadt, und auch nicht ganz so unansehnlich. habe bereits meinen ersten kleinen sonnenbrand beim baden im fly-river abbekommen. fuer die insider: nein, an dieser stelle ist der fluss noch nicht mit quecksilber verseucht, und ich leuchte ergo auch nicht im dunkeln.
