In einem Land, in dem Gruppen ueber Jahrhunderte ihre Fehden im Kampf ausgetragen haben, ist die demokratisch, friedliche Oberflaeche mit ein paar Bieren schnell weggewaschen. Alles ist also gespannt, was passieren wird. Bisher ist es noch recht ruhig, aber die ersten Trittbrettfahrer nutzen die Gelegenheit bereits, und es wird vermehrt von Ueberfaellen und Schlaegereien berichtet.
Das klingt jetzt fuer einen Aussenstehenden wahrscheinlich ziemlich beaengstigend. Aber aus der Naehe betrachtet aendert sich dann doch weniger als man glauben moechte. Ich muss einfach nur gut aufpassen, im Zweifel Rat einholen und ansonsten damit rechnen, etwas mehr zu hause sein zu muessen, wenn die Strassen mal nicht sicher befahrbar sind. Sowohl mein Arbeitsplatz als auch mein Zuhause sind gut gesichert und bewacht. Und ich habe genuegend Buecher, CD’s und Zeichenblaetter um mehrere Wochen beschaeftigt zu sein. Na und Ende Juni ist der Spuk dann ohnehin vorbei. Einige Nachwehen im Juli vielleicht. Und dann wird mit der neuen Regierung sicher alles besser! (Fast so wie in Oesterreich ;-)

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